Die Phasen der Wechseljahren

Begriffe zu den Wechseljahren….

Menopause

die letzte wahrgenommene Regelblutung (kann erst ein Jahr nach der letzten Regelblutung festgestellt werden)

Klimakterium

der komplette Zeitraum der hormonellen Umstellung, auch „Wechseljahre“ genannt

Prämenopause

der Beginn der hormonellen Umstellung

Perimenopause

die Zeit direkt vor und direkt nach der letzten Regelblutung (ca. 2 Jahre vor und 2 Jahre nach der letzten Blutung) Somit insgesamt ca. 4 Jahre

Postmenopause

die Zeit nach der letzten Regelblutung

Erklärung zu den 3 Phasen der Wechseljahre

 

Prämenopause  ca. vom 40 bis 48. Lebensjahr

Als Prämenopause versteht man den Zeitraum zwischen dem 40. Lebensjahr und der Perimenopause. In dieser Zeit verlangsamen die Eierstöcke (Ovarien) ihre Arbeit. Die Hormonproduktion beginnt abzunehmen. Es kann zu Zyklusstörungen kommen, die sich durch unregelmäßige, aber auch starke oder lang anhaltende Blutungen bemerkbar machen. Vor der Periode werden häufiger Kopfschmerzen, Brustspannen, Wassereinlagerungen und Reizbarkeit beobachtet. Die Fruchtbarkeit sinkt in dieser Zeit bereits stark ab.Die Prämenopause ist gekennzeichnet durch den Rückgang des Hormons „Progesteron“ mit den entsprechenden Beschwerden. Stellen die Eierstöcke ihre Funktion vor dem 40. Lebensjahr ein, bezeichnet man das als Climacterium praecox, als „vorzeitige Wechseljahre“.

 

Perimenopause ca. vom 48 bis 52. Lebensjahr

Die Perimenopause ist die Phase um die Menopause herum und spielt sich in der Regel ein bis zwei Jahre vor und nach dem 50. Lebensjahr ab. Im Durchschnitt beginnt die Perimenopause mit 48 Jahren und dauert etwa vier Jahre. Die Follikelreifung in den Eierstöcken versiegt nun, wodurch es jetzt verstärkt zu Störungen im Menstruationszyklus kommt, bis die Blutung eines Tages ganz aussetzt (Menopause). In der Perimenopause sinkt also auch das zweite wichtige Hormon, das „Östrogen“. In dieser Phase treten die typischen Beschwerden wie Hitzewallungen,Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Erschöpfungszustände und Gelenkschmerzen u.v.m. auf. Die Perimenopause ist das Stadium mit den stärksten Beschwerden.

 

Postmenopause ca. vom 52 bis 65. Lebensjahr

Anschließend beginnt die Postmenopause, in der die Hormonproduktion auf ein Minimum abfällt. Zusätzlich zu  den wenig eventuell vorhandenen Symptomen der Perimenopause, kann es zur Erschlaffung und Austrocknung der Haut sowie der Schleimhäute der Harn- und Geschlechtsorgane kommen. Desweiteren können Harninkontinenz, Osteoporose und Vermännlichungserscheinungen (meist Damenbart und Haarausfall) auftreten. Es zeigt sich jedoch, daß sich viele bisher aufgetretenen Symptome in der Stärke deutlich nachlassen,  und sogar garnicht mehr vorhanden sind.

 

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