Panikattacken

Panikattacken können für viele Frauen in den Wechseljahren zu einem sehr lebensbeeinträchtigenden Symptom werden. Ohne ersichtlichen Grund beschleunigt sich die Herz- und Atemfrequenz. Sie beginnen zu schwitzen und zu zittern. Ihr Kreislauf geht runter, was sich durch kalten Schweiß zeigt. Es entsteht eine „Kampf- oder Fluchtreaktion“, gefolgt von totaler Erschöpfung und Zerstreutheit. Es ist oft schwierig, die genauen Ursachen der Panikstörung zu lokalisieren, da so viele Faktoren beteiligt sind (emotionale und körperliche Probleme, traumatische Ereignisse, usw.). Aber weil Frauen doppelt so häufig unter einer Panikstörung leiden als Männer, am häufigsten in der Zeit des prämenstruellen Syndroms, in der Schwangerschaft und den Wechseljahren. Daraus folgern Ärzte, dass Hormone in der Regel die zugrunde liegende Ursache dafür sind. So schnell, wie der Körper einer Frau in den Wechseljahren sich ändert, genauso ändert sich meist in dieser Zeit ihre Lebensgewohnheit. Sie verliert ihre Fruchtbarkeit, die Kinder verlassen das Haus, und dramatische Lebensereignisse wie Tod der Eltern oder eines Ehegatten können eine Panikstörung begünstigen.

Wenn in den Wechseljahren die Hormone Östrogen und Progesteron schnell sinken hat das einen großen Einfluss auf die Stimmung der Frauen, sowie ihren Körper und kann eine Panikattacke auslösen.
Östrogen wirkt dämmend auf das Stress-Hormon Cortisol. Wenn der Östrogenspiegel sinkt kommt es zu einem Cortisol-Anstieg. Gleichzeitig erhöhen sich Blutdruck und Blutzucker und verursachen einer Panikstörung. Östrogen hat auch eine wichtige Wirkung auf den Serotoninspiegel im Gehirn, der für eine fröhliche und ausgeglichene Stimmung sorgt. Ein niedriger Östrogenspiegel während der Wechseljahre ist meist die Ursache für eine instabile Stimmung und kann Angst auslösen. Progesteron hat gezeigt, dass es eine beruhigende, wohltuende Auswirkungen auf das Gehirn hat. Ein niedriges Niveau des Progesterons, in Kombination mit der oben beschriebenen Hormonumstellung, kann dazu führen, dass die Panikstörungen verstärkt und häufiger auftreten.

Erste Hilfe

  • 1-2 Gläser Wasser trinken
  • in eine Tüte atmen
  • Bachblüten (Rescue)

Panikstörung ist eine Angststörung, welches sind die häufigste psychische Erkrankungen. Sie wird begleitet von unerwarteten und wiederholten Episoden mit intensiver Angst und körperlichen Symptomen wie, Schmerzen in der Brust, Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Schwindel oder abdominalen Ängsten. Diese Episoden werden oft als „Panik-Attacken“ bezeichnet. Die Episoden können einen Herzinfarkt ähneln. Sie können jeder Zeit und ohne ersichtlichen Grund auftreten, aber immer häufiger durch bestimmte Ereignisse oder Gedanken, wie z.B in einem Aufzug, beim Autofahren im Supermarkt und Menschenmassen ausgelöst werden. Die Angriffe können so erschreckend sein, dass manche ihre Angriffe mit dem Ort des Auftretens verbinden und diese Orte oder Begebenheiten meiden.

Symptome

  • Herzrasen
  • Herzangst
  • Atemnot (Hyperventilation)
  • Angstschweiß (mit anschließendem Frösteln)
  • Zittern, Kribbeln und Taubheitsgefühl in Händen und Füßen
  • Kloßgefühl
  • Blähungen
  • Muskelanspannung
  • trockenen Mund
  • Fluchtgedanken (gleichzeitige Erstarrung, Gelähmtheitsgefühl)
  • Schwindel & Benommenheit

Therapieansätze:

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Häufigkeit in den jeweiligen Phasen

häufig in der Prämenopause

sehr häufig in der Perimenopause

selten in der Postmenopause

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