Muskelschmerzen

….sind ein sehr häufiges und schmerzhaftes Symptom der Wechseljahre, jedoch auch ein normaler Verlauf des Älterwerdens. Bereits vor den Wechseljahren sorgt ein hormonelles Ungleichgewicht für Muskelverspannungen. Betroffen sind Frauen im Alter zwischen 45 und 55 Jahren. Studien belegen, dass Frauen, die vor Beginn der Wechseljahre gesund und sportlich aktiv gelebt haben, weniger unter Muskelverspannungen während der Wechseljahre leiden. Muskelverspannungen werden überwiegend durch Stress und Angst verursacht. Viele Frauen entwickeln während der Wechseljahre Angststörungen, die wiederum die hormonell bedingten Muskelverspannungen verstärken.

Progesteron

  • hat eine beruhigende Wirkung auf Körper und Geist. Der Progesteronspiegel beginnt bereits vor der Menopause zu sinken. In der Folge kommt es zu Muskelverspannungen.

Östrogen

  • besitzt eine hemmende Wirkung auf das Stress-Hormon Cortisol. Bei sinkendem Östrogenspiegel steigt Cortisol an. Es werden vermehrt Stresshormone im Körper freigesetzt. Die Folge sind oft ein erhöhter Blutdruck und Blutzucker und zunehmende Muskelverspannungen.

Die häufigsten Ursachen….

für Muskelverspannungen wird in dem hormonellen Ungleichgewicht bei Frauen während der Wechseljahre gesehen. Östrogen und Progesteron spielen eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Muskelverspannungen.

Muskelverspannungen in den Wechseljahren

Obwohl das hormonelle Ungleichgewicht die Hauptursache für Muskelverspannungen vor und nach den Wechseljahren ist, gibt es noch andere mögliche Ursachen. Diese sind….

  • Engegefühl in der Muskulatur, besonders im Rücken, den Schultern und im Nacken
  • Muskelempfindlichkeit mit Druckschmerz, bis hin zum brennenden Schmerz der einzelnen Muskeln
  • Muskelsteifheit
  • Muskelkrämpfe
  • Schnelles Ermüden der Muskulatur nach Belastung und Bewegung und Spannungskopfschmerz
  • Stress
  • Angst
  • ältere Verletzungen
  • Inaktivität und schlechte Körperhaltung

 

Der Schlüssel zur Linderung der Schmerzen liegt darin, zu verstehen, wie es zu Muskelverspannungen kommt. Dadurch können Frauen ein besseres Verständnis für ihre Beschwerden entwickeln und lernen ihre gewohnte Lebensweise zu überdenken. Auch die Angst, die durch die Muskelschmerzen verstärkt wird, kann mit dem nötigen Wissen wesentlich besser eingedämmt werden. Wichtig ist, dass Frauen in den Wechseljahren lernen, Stress abzubauen und mehr Möglichkeiten zur Entspannung für sich nutzen.

Therapieansätze:

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Häufigkeit in den jeweiligen Phasen

häufig in der Prämenopause

sehr häufig in der Perimenopause

häufig in der Postmenopause

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