Kribbeln & Brennen

Kribbeln und Brennen der Extremitäten, auch bekannt als Parästhesien, betrifft nur einen geringen Teil von Frauen während der Wechseljahre. Frauen, welche unter Parästhesien leiden, empfinden dieses Kribbeln als äußerst unangenehm, wie ein „Ameisenlaufen“ unter der Haut. Das primäre Hormon Östrogen hat eine komplexe Wirkung auf das Nervensystem. Durch den schwankenden und sinkenden Östrogenspiegel gerät das Nervensystem aus dem Gleichgewicht, sodass es zu Parästhesien führen kann. Oft treten zeitgleich Taubheitsgefühle mit auf. Auch wenn dies ein beängstigendes Gefühl ist, ist es in der Regel während der Wechseljahre harmlos.
Weitere Begleitsymptome der Wechseljahre, wie Angst, Nervosität und Muskelverspannungen lösen oft eine Verschlimmerung der Parästhesien aus.

Allerdings kann ein chronisches Kribbeln und Taubheitsgefühl ein Indikator für eine andere Erkrankung sein. In diesem Fall ist es wichtig, es bei einem Facharzt abklären zu lassen!

Diese können sein

  • Nervenverletzung (im Nacken oder dem unteren Rücken)
  • Rückenmarksverletzung
  • Hyperventilation
  • Bandscheibenvorfall
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Diabetes
  • Migräne
  • Multiple Sklerose
  • Schlaganfall
  • Schilddrüsenprobleme
  • Mineralien – und Vitaminmangel
  • Alkoholmissbrauch
  • chronischer Schlafmangel

Symptome

  • „Kribbeln“ an Armen, Händen, Beinen und Füßen
  • Brennen, ähnlich wie bei einem Insektenstich
  • Taubheit oder ein Gefühl des Einschlafens
  • erhöhte Berührungsempfindlichkeit auf der Haut
  • Gefühl eines „Ameinsenlaufens“ unter der Haut

Therapieansätze:

  • kein langes, starres Sitzen, Stehen und Liegen

  • Meditation & Entspannungstechniken (Angst und Stress abbauen)

  • mindern von Kaffee- und Alkoholkonsum

  • ausgewogene Ernährung

  • ausreichende Wasserzufuhr (2-3 Liter täglich)

  • Vitamine & Mineralstoffe, z.B. Vitamin B-Komplex, Vitamin C, Magnesium, Kalzium, Kalium

  • Heilkräuter

  • naturidentische Hormone

  • regelmäßige Bewegung, z.B. Spaziergänge in der Natur fördern die Sauerstoffzufuhr

  • Muskulaturdehnung täglich (fördert die Durchblutung)

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Häufigkeit in den jeweiligen Phasen

selten in der Prämenopause

sehr häufig in der Perimenopause

 häufig in der Postmenopause

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