Hitzewallungen

Davon sind 70 bis 80 % der Frauen in den Wechseljahren mehr oder weniger betroffen. Meist zeigen sie sich durch Aufsteigen von Hitze im Brust,
Hals und Kopfbereich mit anschliessendem Frösteln. Sie können auf Dauer zu Schlafmangel und Depressionen führen.
In seltenen Fällen können sie jedoch in milderer Form bis zu 15 Jahre andauern.

Die Ursachen dafür liegen:

…im Absinken des Östrogenspiegels und die parallele Erhöhung des
FSH-Spiegels (Folikel stimmulierendes Hormons), was gleichzeitig ein Absinken der Körpertemperatur mit sich bringen kann, bekannt auch während der Eisprungphase und kurz vor der Regelblutung. Die Blutgefäße ziehen sich zusammen.
Die Hypophyse setzt nun alles daran die Körpertemperatur wieder hoch zubringen.
Es kommt zum Blutdruckanstieg, die Herzrequenz erhöht sich, die
Blutgefäße weiten sich stärker als in der Regel, und es kann dabei zu
Schweißausbrüchen kommen.
Je plötzlicher der Östrogenspiegel sinkt, desto stärker sind auch die Hitzewallungen.
Bei einem langsam absinkenden Östrogenspiegel treten sie nur sanft oder auch gar nicht auf.

Erste Hilfe

  • Beide Unterarme unter fließendem kalten Wasser schwenken!
  • Ein kühles Tuch auf die Stirn legen!

Hitzewallungen können auftreten…

  • stündlich oder sogar bis zu 30 Mal am Tag.
  • von leichter bis starker Intensität.
  • zu jeder Tages und Nachtzeit.

Therapieansätze:

p

Häufigkeit in den jeweiligen Phasen

selten in der Prämenopause

häufig in der Perimenopause

sehr häufig in der Postmenopause

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