Haarausfall

Davon sind ca. 20-40% der Frauen in den Wechseljahren mehr oder weniger betroffen. Die häufigste Form des Haarausfalls bei Frauen in den Wechseljahren ist auf einen Rückgang der Östrogenspiegel zurückzuführen. Östrogen lässt Haare schneller wachsen und sorgt dafür, dass die Haare länger auf dem Kopf verbleiben, was zu dickeren und gesünderen Haaren führt. Im Gegensatz dazu führt dann der sinkende Östrogenspiegel in den Wechseljahren zu dünner werdenden Haaren (Östrogene Alopezie). Ein sinkender Östogenspiegel führt zudem bei ca. 40% der Frauen zu einer Erhöhung der Androgenproduktion. (männliche Hormone)

Ein bestimmtes Androgen

(Dihydrotestosteron, Abk.: DHT) scheint, sich an die Haarfollikel zu binden und sie dazu zu bringen, früher in ihre „Ruhe“-Phase (Telogenphase) zu gehen, wodurch die neuen Haare mit jedem Zyklus des Haarwachstums beginnen, dünner nachzuwachsen. Außerdem lässt Testosteron auch Haarfollikel schrumpfen, was zu Haarausfall auf dem Kopf und einer vermehrten Produktion von Haaren im Gesicht führt. (Androgene Alopezie)
Neben der Kopfbehaarung lässt auch die Dichtigkeit der Axel-und Schambehaarung nach.

Symptome

  • Haar fällt büschelweise beim Waschen aus
  • große Mengen von Haaren in der Bürste
  • kleine kahle Stellen erscheinen auf der Kopfhaut
  • Kopfhaut ist gereizt, fettig oder juckend
  • dünner werdendes Haar vor allem vorne, seitlich und auch auf dem Kopf
  • Haare werden trockener und brüchiger

Es ist zu empfehlen einen anderen systemischen Grund, (dem ganzen Organismus betreffend) für den Haarausfall ärztlich untersuchen und kontrollieren zu lassen.
(z.B. Schilddrüse, Nebennieren)

Haarausfall in den Wechseljahren

Therapieansätze:

  • milde Shampoo´s

  • nicht zu heiß waschen und föhnen

  • Kurpackung (Kokosöl, Olivenöl, Ei)

  • Haare nicht nass bürsten

  • Vitamine und Mineralstoffe (Vitamin C, OPC, Vitamin D, Vitamin B-Komplex)

  •  naturidentische Hormone

  • Antiandrogene (nur unter ärztlicher Kontrolle)

 
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Häufigkeit in den jeweiligen Phasen

häufig in der Prämenopause

häufig in der Perimenopause

häufig in der Postmenopause

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