Gleichgewichtsstörungen / Schwindel

….sind zwar nicht so bekannt wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche und trotzdem trifft es einige Frauen in den Wechseljahren. Nach der letzten Regelblutung tritt es in den meisten Fällen nur noch ganz selten auf.

Meist ist der plötzlich sinkende Östrogenspiegel dafür verantwortlich. Kann jedoch auch auftreten, wenn Progesteron und Östrogen gleichzeitig stark wie kurz vor der Menstruation absinken.
Der niedrige Östrogenwert kann sich zudem negativ auf den Blutdruck und den Kreislauf auswirken. So kann es zu einem eingeschränkten Blutfluss des Gehirns und damit zu Gleichgewichtsstörungen führen.
Auch das Nervensystem ist von dem Ungleichgewicht der Hormone betroffen, was die Seh- und Hörfähigkeit zeitweilig einschränken kann. Wenn beides vermindert ist, kann es das körperliche Gleichgewicht stören. Dieses wurde in mehreren Studien an amerikanischen Frauen wissenschaftlich belegt.

Weitere Wechseljahresymptome wie Hitzewallungen, Migräne, Ohrprobleme, Angst und Panik können von Schwindelgefühlen begleitet sein.
Die Dauer unterscheidet sich dabei zwischen wenigen Sekunden bis zu längeren Episoden und von leicht bis starker Ausprägung.
Sie können jederzeit auftreten. Bei Tag und bei Nacht, im Liegen bei Lagewechsel, beim Bücken, Stehen und können den Alltag erheblich behindern.

Des Weiteren können
niedriger Blutdruck, Dehydration (Austrocknung), niedriger Blutzucker (Hypoglykämie), Arthritis (vor allem Halswirbelsäule), Nebenwirkungen von Medikamenten (z.B. Antidepressiva), Erkältungen, Virusinfekte, Herzprobleme zu Schwindelattacken und Gleichgewichtsstörungen führen.

Erste Hilfe

  • ausrreichend Wasser trinken
  • langsame Bewegungen
  • Festhalten, Stützhilfe

Symptome

  • Schwindel
  • sich schlapp fühlen
  • sich wackelig fühlen
  • Ohnmachtsgefühle
  • Gefühl, als würde sich der Raum drehen
  • mangelndes Gleichgewicht
  • visuelle Störungen
  • Benommenheit
  • Schwächegefühle
  • Kraftlosigkeit
  • Erschöpfung
  • Übelkeit, Brechreiz

Gleichgewichtsstörungen und Schwindel in den Wechseljahren

Therapieansätze:

 
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Häufigkeit in den jeweiligen Phasen

selten in der Prämenopause

häufig in der Perimenopause

sehr häufig in der Postmenopause

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