Gewichtszunahme

….betrifft fast 90% der Frauen beginnend in den Wechseljahren und ist für sie nur schwerlich zu akzeptieren. Der hormonelle Umbau und die gleichzeitige Verlangsamung des Stoffwechsels im mittleren Alter (ca. 15-20%) in dieser Phase führt bei vielen Frauen zu den doch recht unbeliebten und sogenannten Rettungsringen. Die gesamte Gewichtszunahme liegt im Durchschnitt bei 5-10 kg.

Ein Mangel an Progesteron führt zwar nicht direkt zu einer Gewichtserhöhung, spielt jedoch dahingehend eine Rolle, dass durch einen gleichzeitigen Überschuss an Östrogen, es zu Wassereinlagerungen im Körper kommt. Frauen fühlen sich in dieser Zeit oft aufgedunsen, das ihre Kleidung sie einengt, sowie das Gefühl an Gewicht zugenommen zu haben.
Während in den Eierstöcken die Produktion an Östrogen weiterhin versiegt, bildet der Körper auch bei vermindeter Nahrungsaufnahme immer mehr Fettzellen im Körper. Das ist von der Natur so vorgesehen, da Fettzellen selbst Östrogen produzieren und auch speichern.

Bei einigen Frauen in den Wechseljahren entwickelt sich eine Insulinresistenz, welche bewirkt, dass der Körper einer Frau versehentlich jede Kalorie in Fett umwandelt. Letztendlich kann der Rückgang der Hormonspiegel – vor allem Östrogen und Progesteron – den Appetit einer Frau erhöhen (nach einer Studie bis zu 67 % mehr). Eine Erhöhung des Appetits gekoppelt mit einem langsameren Stoffwechsel führt dann zu der Gewichtszunahme in den Wechseljahren.

Symptome

  • Zunahme des Taillenumfangs und der Bauchregion
  • mehr Hüftspeck
  • Fettansammlung an Schultern u. Oberschenkeln
  • Brustvergrößerung

Ein zusätzliche Erhöhung des Androgenspiegels zu Beginn der Wechseljahre ist zudem verantwortlich für die Zunahme des Bauchumfangs.
Im Laufe der Wechseljahre fällt jedoch der Testosteronspiegel. Dadurch werden auch weniger Kalorien in Muskelmasse umgewandelt, was den Stoffwechsel der Frau herunter setzt.

Einige Frauen können in den Wechseljahren in eine Schilddrüsenfehlfunktion geraten. Besondere Beachtung gilt bei unerklärlicher Gewichtszunahme die Schilddrüsen ärztlich kontrollieren zu lassen.
Es könnte auch eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) vorliegen.

Therapieansätze:

  • keine Diäten

  • vorwiegend unraffinierte vollwertige Nahrungsmittelaufnahme (z.B.Gemüse, Früchte, Sprossen, vollwertige Getreide)

  • Vermeidung von Süssigkeiten, Limonaden, Weißmehl und Alkohol

  • ausreichende Bewegung und Sport (Muskelaufbau)

  • 2-3 Liter Wasser täglich

 
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Häufigkeit in den jeweiligen Phasen

häufig in der Prämenopause

sehr häufig in der Perimenopause

häufig in der Postmenopause

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