Myome erfordern nicht gleich eine Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)

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Bei Myomen handelt es sich um gutartige Tumore!

Die meisten Frauen wissen und spüren nicht einmal, dass sie Myome haben. Erst bei einer gynäkologischen Routineuntersuchung erfahren sie davon. Die Größe der Myome wird mittels Ultraschall gemessen und auch ihre genaue Lage überprüft.

Viele Frauen stellen sich oft und immer noch die Frage…

Kann sich aus dem Myom Krebs entwickeln?

In äußerst wenigen Fällen kann sich aus einem Myom eine sehr seltene Form von Gebärmutterkrebs entwickeln. Jedoch ist das Operationsrisiko, bei einer Entfernung der Gebärmutter zu sterben, höher als dass sich aus einem Myom Krebs entwickelt.

Sind Myome genetisch und erblich bedingt?

Ja, Myome treten oft familiär über viele Generationen auf.

Mit Beginn der Wechseljahre und im Zuge des zunächst eintretenden Progesteronmangels mit gleichzeitiger Östrogendominanz tendieren bereits vorhandene  Myome schon einmal dazu, schnell zu wachsen. Das ist auch die Wechseljahresphase (Prämenopause), in der die häufigsten operativen Gebärmutterentfernungen stattfinden. Im späteren Verlauf, wenn die Östrogenproduktion im Körper nachlässt, tendieren Myome aber dazu, sich rasch wieder zurückzubilden.

Intramurale Myome…

… treten am häufigsten auf. Sie machen ca. 50 % der gutartigen Form an Myomen aus. Sie wachsen innerhalb der Gebärmutterwand und dehnen sich dabei aus. Durch diese Myome kann die Gebärmutter größer erscheinen. Intramurale Myome können auch von Frauen für eine reine Gewichtszunahme oder Schwangerschaft gehalten werden. Zu den möglichen Symptomen gehören Menstruationsbeschwerden, wie z. B. starke und verlängerte Regelblutungen, sowie Unterleibs- und Rückenschmerzen, häufiges Wasserlassen und ein Druckgefühl.

Myomebeisspiel

Subseröse Myome…

… wachsen im äußeren Teil der Gebärmutter. Sie machen ca. 35 % der gutartigen Form von Myomen aus. Diese Myome führen meist nicht zu stärkeren Monatsblutungen, können aber durch ihre Größe und den zusätzlichen Druck auf andere Organe Schmerzen hervorrufen. In ganz wenigen Fällen können subseröse Myome auch über einen dünnen Gefäßstiel mit dem Uterus verbunden sein (gestielte subseröse Myome).

Submuköse Myome…

… sind die am wenigsten häufig vorkommende Form, sie machen gerade mal ca. 5 % aus. Diese Myome entwickeln sich direkt unter der Gebärmutterschleimhaut. Dadurch verändern sie die Form und Größe der Gebärmutterhöhle. Sie können neben einer verlängerten auch zu einer übermäßig starken Menstruationsblutung führen. Submuköse Myome können auch gestielt sein.

Intraligamentäre Myome…

… treten ganz selten auf. Sie machen weniger als 2 % aus und finden sich meist in den seitlich der Gebärmutter gelegenen Bindegewebsschichten. Sie können den Harnleiter abdrücken und somit zu einem Nierenstau führen. Intraligamentäre Myome rufen häufig Beschwerden beim Wasserlassen sowie ein Druckgefühl auf den Harnleiter hervor.

Zervixmyome…

… wachsen in den Muskelschichten um den Gebärmutterhals. Sie treten ganz selten auf und rufen häufig Beschwerden beim Wasserlassen sowie ein Druckgefühl auf den Harnleiter hervor.

Frauen können ihren Körper sehr gut bei der Ausheilung von Myomen unterstützen!

Naturmedizin bei Myomen

ist z. B. das Myommittel Berberis-Uterus comp. von WELEDA

  • Hirtentäschelkraut (Blutstiller)
  • Mistel (Tumorleiden)
  • Mönchspfeffer (Gelbkörperregulierend)
  • Brennnessel (Eisenlieferant)
  • Frauenmantel (hormonausgleichend)

Neuerscheinung ab Mai 2018

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